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Was sind Zahnimplantate?

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Implantate sind dank jahrelanger Forschung und Praxis heute sicher und schnell einsetzbar: Wenn man einem Patienten einen Zahn ziehen kann, dann ist es auch medizinisch möglich, ihm ein Implantat einzusetzen.
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den gesunden Kieferknochen fest einoperiert wird. Sie ist dann in der Lage, ein Leben lang einen oder mehrere Zähne zu tragen. Das Prinzip kann man vergleichen mit einer Schraube die, im Dübel eingebracht, große Lasten tragen kann. Mit diesen Implantaten können sowohl einzelne Zähne, als auch ein ganzes Gebiss ersetzt werden.
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Wer kann Implantate bekommen?
Grundsätzlich kann jeder in jedem Lebensalter Implantate bekommen. Voraussetzung ist beim jungen Menschen der vollständige Abschluss des Wachstums, der Patient sollte mindestens 20 -22 Jahre alt sein. Ansonsten muss nur die allgemeine, vom Arzt bestätigte Operationstauglichkeit gegeben sein. Weit verbreitete allgemeine Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes oder Herz- und Kreislaufprobleme, stellen kein Hindernis für diese Behandlung da.
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Das Material: Titan
Die von uns eingesetzten Implantate bestehen aus dem extrem haltbaren, da korrosionsbeständigen und sehr festen Metall Titan. Der größte Vorteil von Titan ist aber, dass es keine immunologische Abstoßungsreaktion (Implantatallergie) hervorruft, d.h. der menschliche Körper sieht dieses Material nicht als Fremdkörper an.
Die Knochenzellen gehen mit Titan einen engen Verbund ein: Die Titan-Oxidschicht ermöglicht das Anwachsen des Kieferknochens an das Implantat (die sog. Osseointegration) und damit den festen Einbau des künstlichen Implantates in den menschlichen Körper.
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Implantate im Unterkiefer
Ein Nerv, der „nervus mandibularis“, tritt bei jedem Menschen rechts und links seitlich aus dem Kieferknochen aus. Zwischen diesen Austrittsstellen wird das Implantat etwa 30 Grad schräg geneigt eingesetzt und zwar so, dass es möglichst weit nach hinten reicht, um maximale Abstützung für die neuen Zähne zu gewährleisten. Zwei weitere Stützen werden im vorderen Bereich einoperiert. In den allermeisten Fällen kann man mit diesen vier Stützen zwölf neue Zähne fest verankern.
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Implantate im Oberkiefer
Die Kieferhöhlen und der Nasenboden begrenzen in der Regel die Stellen, in die man Implantate einsetzen kann. Wir unterscheiden zwei Situationen:
Im vorderen Bereich ist ausreichend Knochen vorhanden. Dann werden vier Implantate so eingesetzt, dass sie möglichst weit nach hinten reichen (also schräg entlang der Anatomie der beiden Kieferhöhlen), zwei weitere im vorderen Bereich. Dies reicht zur Verankerung von 12 Zähnen!
Das Knochenvolumen reicht nicht aus als Basis für die nötigen vier Implantate.In diesem Fall verwenden wir sogenannte „Zygoma“-Implantate. Mit diesen sehr langen Schrauben finden wir festen Halt an der inneren Basis des Jochbeines (dem „os zygomatikum“).
Der erste Zahnersatz ist aus hochwertigem Kunststoff und kann durchaus bis zu 3 Jahren getragen werden. In der Regel wird er jedoch nach 4 Monaten durch einen hochwertigeren Zahnersatz mit gewebefreundlicherem Material (Zirkon-Keramik) ersetzt.
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PATIENTENVERANSTALTUNG
AKTUELLES: FESTE ZÄHNE MIT BISS!
BROSCHÜRE ZUM DOWNLOAD (PDF, 1.7MB)
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